Karikaturen
Karikaturen sind eine Symbiose aus Kunst und Kritik, welche neben der künstlerischen Gestaltung eine beabsichtige Intention in Form einer Aussage implizieren. So wirken Karikaturen meist als eine Form der Gesellschaftskritik, welche Missstände anprangern und auf Auffälligkeiten in der Gesellschaft hinweisen.
Geschichte der Karikatur
Karikaturen sind kein Produkt der Neuzeit, wie vielleicht angenommen werden könnte. Vielmehr existierten diese bereits in der Antike, wo in künstlerischer Form auf Vasen und ähnlichen Objekten Zustände kritisch oder ironisch dargestellt wurden. Sinnvoll erscheint dies allein schon aufgrund der Tatsache, nach welcher in diesem Zeitalter ein Großteil der Bevölkerung des Schreibens nicht mächtig war und deshalb auf Karikaturen angewiesen war. In der Reformationszeit wurden Karikaturen dann zum ersten mal als ein Massenmedium eingesetzt, indem diese in großer Zahl unter der Bevölkerung verteilt wurden. In den folgenden Jahrhunderten erreichten Karikaturen ihre heutige gesellschaftliche Akzeptanz, weshalb in fast jeder Zeitung täglich zumindest eine derartige Darstellung vorgefunden werden kann.
Karikatur als allgemeiner Ausdruck
Der Ausdruck Karikatur muss nur im engeren Sinne als eine Zeichnung verstanden werden, welche nur ein Bild darstellt und einen Missstand zynisch oder ironisch anprangert. Vielmehr kann auch von einer Karikatur gesprochen werden, wenn andere Künste die Grundintention hinter dieser Erscheinung aufgreifen und in ihrer eigenen individuellen Art greifbar machen. Als Beispiel hierfür kann das Werk “Ein musikalischer Spaß” verstanden werden, welches von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert wurde.
Zusammenfassung Bedeutung Karikatur
Insgesamt ist die Karikatur ein Grundausdruck des Protestes gegen Missstände, welcher sich in einer künstlerischen Form und somit friedlich äußert.
