Früh übt sich
Klettern gehört nicht nur unter Erwachsenen zur immer beliebteren Fun- und Extremsportart, sondern stellt auch für Kinder die besten Voraussetzungen dar, um sich körperlich wie geistig zu entwickeln und soziale Kompetenzen zu erwerben. Was man im Kindergartenalter am heimischen Kletterturm im Garten beginnt, kann später in Canyons und an Steilwänden fortgesetzt werden.
Erste Klettererfahrungen im heimischen Garten
Klettern, Hüpfen und Toben ist für viele Kinder das höchste der Gefühle – noch dazu, wenn ein hübscher Kletterturm ihr eigen ist und im heimischen Garten steht. Spielerisch und zusammen mit Freunden aus der Nachbarschaft erlernen sie dann schon im Kindesalter motorische und koordinative Fähigkeiten und werden durch Ausdauer und Koordination beim Klettern auf die späteren Voraussetzungen in der Schule vorbereitet. Unter www.climbingframes.de gibt es unterschiedliche Modelle, damit Kinder nach und nach strategisch klettern ohne dabei zu viel Angst vor Höhe oder anderen Gefahren zu haben. Und schöne Klettertürme dieser Art werden zum Treffpunkt für Kinder der Nachbarschaft.
Klettern trainiert das Gehirn und macht sozial kompetent
Was bei den ersten Malen noch wichtig ist, wird später zur Gewohnheit und zur Stärke des Kindes. Anfangs sollte immer ein Erwachsener daneben stehen, dem Kind verdeutlichen, dass es einen Schritt nach dem nächsten machen muss und immer nur ein Körperteil loslassen darf, wenn es sich fortbewegen will. Das ist wichtig, um sie mit den Risiken vertraut zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie ihr ganzes Körpergewicht selbst an der Kletterleiter halten müssen. Umso größer ist die Freude und Motivation, wenn sie es einmal alleine schaffen. Sie erlernen dadurch strategisches Denken, die Bewegung sorgt für eine gesunde körperliche und auch die geistige wie emotionale Entwicklung.
DIE Sportart für Kinder
Klettern ist als Sportart für Kinder besonders geeignet, da sie dabei nicht nur Spaß an der Bewegung haben und diese mit Freunden teilen können, sondern weil sie dabei kostbare soziale Kompetenzen erwerben. Sie bauen Verantwortungsbewusstsein auf und durch die gegenseitige Abhängigkeit und den Teamgeist entwickelt man ein partnerschaftliches Verhalten, das sie ihr ganzes Leben auszeichnen wird.
Irgendwann jedoch wird das Klettergerüst zu klein sein und deswegen steht für Eltern die Überlegung an, das Kind mal für einen Kletterkurs anzumelden. Der Deutsche Alpenverein beispielsweise bietet allerlei Schnupperkurse in Kletterhallen oder auch an Hängen in der freien Natur an. Dabei machen die Kinder zunächst ihre Klettererfahrung an einer eigens für sie gebauten Boulderwand, um ihnen damit zu verdeutlichen, dass Klettern nicht Hangeln sondern Steigen ist. In der Kletterhalle werden ihnen die mit dem Klettern verbundenen Risiken noch deutlicher näher gebracht und sie sollen verstehen, dass Kletterhallen kein Spielplatz sind. Die Gefahr lauert überall, jede Sicherung muss überprüft werden und man muss sich auf sein Team verlassen können.
Den meisten Kindern macht dies unglaublichen Spaß – noch dazu wenn sie schon nach kurzer Zeit erste Erfolge feststellen können. Man sagt, dass Kinder etwas ab dem siebten Lebensjahr reif für das Klettern mit eines Tages noch werden wird?!
